Aktuell scheinen die Finanzämter eine Großoffensive gegen kleine und mittelständische Unternehmen zu führen.
In größerer Zahl werden zur Zeit Unternehmer mit Forderungen - ohne Vorwarnung - vom Finanzamt behelligt.
Offene Zahlungen werden eingefordert, überfällige Bescheide erlassen und falsch oder nicht abgegebene Erklärungen mit hohen Strafen belegt und eingefordert.
Nicht, dass das Finanzamt teilweise im Recht ist, sondern die Art und Weise ist das Problem.
Konten werden überlastet oder gesperrt, Firmen werden Zahlungs- und Handlungsunfähig gemacht.
Die Eigentliche Aufklärungs- und Beratungspflicht der Beamten wird dabei völlig vergessen.
Aus einzelnen Reihen werden Stimmen laut, die behaupten, dass große Vertriebsunternehmen und Personaldienste einen Anreiz zu diesem Handeln gegeben hätten. Was aber natürlich bestätigt, noch untermauert ist.
Tatsache ist allerdings, dass die Finanzämter den Bürgern nicht, so wie es natürlich auch ihre Aufgabe wäre, beratend zur Seite stehen und gemeinsam mit den Unternehmern nach einer Lösung suchen, sondern gezieht zu der Zerstörung von Existenzen beitragen und arbeitende Bürger zu Sozialfällen machen.
Natürlich ist es richtig und wichtig das der Staat seine Steuern erhält und keine Mio. EURO von Großverdienern hinterzogen werden. Aber macht es nicht mehr Sinn, dem kleinen Unternehmer mit bis zu 5 Angestellten zu helfen und durch Rat und Tat zu unterstützen, als das Sozialsystem zusätzlich zu belasten und keine Steuereinnahmen von den Unternehmen zu bekommen, da sie ja pleite sind?
Aus unserer Sicht heraus wird es Zeit für ein Umdenken. Die Deutschen sollten wieder zusammenhalten und aufhören sich gegenseitig zu bekämpfen. Ein Menschenleben und die Existenz einer Familie sollte mehr wert sein als Geld.
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