Zur Wiedergutmachung eines kleinen Fauxpas, hat mich die Direktion in eins ihrer wirklich guten Häuser eingeladen.
Ich muss sagen, der Direktor war sehr nett und hatte Verständnis für mein Anliegen.
Angekommen in dem vermeintlich besserem Haus der Kette, war mein erster Gedanke: jetzt übertreiben sie es aber!
17,-€ für die Tiefgarage. Wow
Jetzt bin ich gespannt. - und Super. Ein sehr nette Dame begrüßt mich an der Rezeption. Man Bucht mich ein und auf Nachfrage bekomme ich eine schönen flauschigen Bademantel.
Jetzt bin ich gespannt. Die Dame sagte was von Premium Zimmer. Auf in den Fahrstuhl und Attacke. Da ist es. Mein Zimmer meine Tür. Verheißungsvoll schiebe ich die Schlüsselkarte in den passenden Schlitz und klack. Die Tür öffnet sich zu 3 großzügigen Räumen. Flur, Bad und Wohnbereich. Ca. 60m2. Unglaublich. Ich liebe diese großen, hoch gebauten Betten. So kann man das leben ertragen.
Später mehr...
2ter Tag
Der Wecker klingelt und ich schlage die Augen auf. Irgendetwas ist ok in dieser Welt. Ich habe Super geschlafen. Das Bad am letzten Abend gibt mir immer noch ein Gefühl von Reinheit. - Ach ist das schön.
Ich weiß es ist nicht ok etwas aus dem Hotelzimmer zu klauen, aber es geht nicht anders. Ich werde das Bett am letzten Tag heimlich verschwinden lassen.
Ich hoffe es wird nicht weiter auffallen. Zur Tarnung lege ich einfach einen Zettel mit dem Wort "Bett" an die leere stelle Raum. Da die Putzfrau bei Kleinigkeiten nicht besonders aufmerksam ist, wird es wohl erst dem nächsten Gast auffallen. Ein guter plan.
Was jetzt aber nicht bedeuten soll das das Hotel dreckig ist. Nein, im Gegenteil. Aber wer 15 Jahre von Hotel zu Hotel gereist ist, dem fallen solche Dinge auf.
Vielleicht sollte ich Hotels bewerten, aber nur, wenn ich meinen jetzigen Job dabei weiter machen darf.
Oh da kommen sie. In Scharen sind sie gestern Abend angereist. Ein büß hat sie gebracht, aus der weiten Ferne sind sie gekommen. Unsere alten Verbündeten. Wie sehr freuen sie sich uns zu sehen.
Wie auch ich einst bei ihnen, probieren und studieren sie sich durch unsere Kultur. Hier ein Foto dort ein neugieriger Blick. Ach ja. Die kleinen, netten, immer mit einem Lächeln im Gesicht und von Demut geprägten Japaner.
Verzweifelt sitze ich vor meinem Teller und warte auf sie. Meine Lotosblume. Gestern bei der Anreise hab ich sie gesehen. Es war die zarteste und schönste asiatische Frau die mir begegnet ist. Ich Träume von ihr. Na gut. Es waren nur 5 Minuten der tiefen Bewegung, aber auch die kleinen Momente im Leben wollen gewürdigt werden. Ich bin gespannt welchen weg das Schicksal für uns zwei bereit hält.
So fertig mit dem Frühstück und den ersten Gedanken des Tagen. Zu sehr hängen meine Gedanken noch am letzten Abend und den Worten die gefallen sin




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